Lactobazillen PT12
!

PT 12 Laktobazillen 10 Beutel

pt12
!

Zur Anwendung bei:  Ziervögeln, Brieftauben, Terrarientieren, Kleinnagern, nicht der Lebensmittelgewinnung dienenden Kaninchen.

Zusammensetzung:
arzneilich wirksamer Bestandteil: 1 Beutel (= 5 g) PT-12 enthält 5 Milliarden KBE (koloniebildende Einheiten) lyophilisierte lactobacillus salivarius Bakterien. Sonstiger Bestandteil: Maisstärke.

Darreichungsform:
Pulver.

Art der Anwendung:
Verabreichung über das Futter.

Anwendungsgebiete:

  • Dysbakterie, dysbakteriell bedingter Durchfall, Verdrängung und Hemmung von Enterobacteriaceae, Streptokokken, Staphylokokken und Sprosspilzen.
  • Stabilisierung der physiologischen Dünndarmflora (bei Allgemeinerkrankungen, Stress, Futterumstellungen) und als Schutz vor Reinfektionen mit pathogenen Erregern.
  • Zur Unterstützung bei Antibiotika- und Anthelmintikagaben.
  • Zum Aufbau einer zielgerechten, gutmütigen Dünndarmflora (Handaufzucht).

Gegenanzeigen: Nicht bei Tieren anwenden, die der Lebensmittelgewinnung dienen.

Nebenwirkungen: Es sind keine bekannt. Sollten Sie eine Nebenwirkung feststellen, teilen Sie diese bitte Ihrem Tierarzt, Apotheker oder dem  pharmazeutischen Unternehmer re-scha mit.

Wichtiger Hinweis zur Anwendung:
PT-12 über das Trinkwasser nur dann verabreichen, wenn gewährleistet ist, dass die Tiere das Wasser sofort aufnehmen. Laktobazillen setzen sich im Trinkwasser sehr schnell am Boden ab. Die Lebensfähigkeit der Laktobazillen nimmt mit zunehmender Verweildauer im Trinkwasser rasch ab. Am besten ist die Applikation über das Futter.

Besondere Lagerungshinweise:

PT-12 ist unter Tiefkühlbedingungen, d.h. bei mindestens -18° Celsius (in der Gefriertruhe bzw. im Gefrierschrank), zu lagern. Das PT-12-Produkt wurde unter "worst-case-Bedingungen" auf Transportsicherheit getestet. Die Ergebnisse dieser Prüfung haben gezeigt, dass das Produkt ungekühlt, auch im Sommer bei hohen Außentemperaturen, unbedenklich über mehrere Tage transportiert werden kann, ohne dass ein negativer Einfluss auf die Produktqualität entsteht. Bei der Lagerung im Kühlschrank (4 – 6° Celsius) sollte das Produkt innerhalb von 4 Wochen verbraucht werden. Angebrochene Beutel bitte mit einer Klammer versehen.


 

WICHTIG: Laktobazillen entfalten die beste Wirkung wenn sie mit Frutin angemischt werden, dies stellt ein spezieller Nährboden für Letztere da !!!

Frutin 330 ml

!

Frutin bindet unter Aushärtung pulverisierte Futtermittel dauerhaft an das Körner-, Keim-, Weich- bzw. Aufzuchtfutter.

Frutin enthält verschiedene Zucker, die biologischen Ursprungs sind. Viele Mikroorganismen (z.B. Laktobazillen benötigen zur Aufrechterhaltung ihres Stoffwechsels zuckerhaltige Substanzen unterschiedlicher Art. Laktobazillen können sich bei günstigen Nahrungsbedingungen im Dünndarm besser vermehren. Es konnte in Versuchen nachgewiesen werden, dass sich Laktobazillen in Verbindung mit Frutin und Sintra bzw. Tarsin um das 100 bis 1000fache im Dünndarm stärker vermehren können.

Frutin hat einen hohen Kohlenhydratanteil. Dieser sorgt für zusätzliche Energie in der Zucht, Reise und Mauser.

Frutin ist mit Kokoswasser angereichert. Kokoswasser ist dafür bekannt, dass es in der Lage ist, schädliche Schwermetalle aus dem Körper zu schleusen. Auch enthält Kokoswasser viele lebenswichtige Mineralien (wie z.B. Calcium, Kalium, Natrium, Magnesium und Phosphor). Kokoswasser ist zwar nahezu fettfrei, enthält aber die für den Verdauungstrakt wichtigen Fettsäuren wie Laurinsäure.

Frutin
enthält eine Mischung aus tropischen und heimischen Früchten (Ananas, Apfel, Aprikose, Brombeere, Erdbeere, Grapefruit, Heidelbeere, Himbeere, Johannisbeere, Kirsche, Papaya, Pfirsich, Orange). Früchte mit ihren vielfältigen Vitalstoffen sorgen für eine abwechslungsreichere Ernährung.

Frutin wertet durch den Zusatz von hochverfügbarem Calcium die Mineralstoffversorgung auf.

Frutin reduziert durch das hohe Bindevermögen („Klebeeffekt“) Nährstoffverluste, die zwangsläufig entstehen, wenn Futterpartikel mit Öl an das Futter gemischt werden und über längere Zeit im Futternapf verbleiben. Der Anmischprozess kann flexibler gestaltet werden. Es muss nicht vor jeder Fütterung angemischt werden. Man kann mehrere Tage auf Vorrat mischen, ohne dass befürchtet werden muss, dass Futterpartikel vom Futter abfallen.

Anwendung:

Frutin
kann über das ganze Jahr verabreicht werden. Durch die gute Wasserlöslichkeit ist auch eine Verabreichung von Frutin über die Tränke möglich. Bei Vögeln macht diese Verabreichungsart in der Zucht oder nach Ausstellungen und bei Brieftauben in der Reise am Flugtag Sinn.

Frutin
ist für die re-scha-Laktobazillen das ideale Bindemittel. Laktobazillen , gebunden mit Frutin an das Körnerfutter, bleiben über 3 Tage (auch bei Zimmertemperatur) lebensfähig.

Der Anmischprozess mit Frutin kann wie folgt gestaltet werden: man wiegt die Futtermenge aus, die für mehrere Tage benötigt wird, gibt die entsprechende Menge an Frutin hinzu und rührt das Futter solange durcheinander, bis jeder Futterpartikel mit Frutin benetzt ist. Jetzt erst wird das zu bindende pulverisierte Futtermittel (z.B. Sintra, Tarsin) unter Umrühren hinzugefügt. Die fertiggestellte Mischung kann entweder direkt frisch verfüttert werden oder man lässt sie bei Zimmertemperatur 1 Tag an-trocknen.

Folgendes ist zu beachten, wenn re-scha-Laktobazillen an das Futter gebunden werden sollen: um eine gleichmäßige Verteilung am Futter zu erzielen, sollte zunächst Frutin und die Laktobazillen in einem Becher miteinander vermischt werden. Ist der entstandene „Brei“ zum Unterrühren zu zähflüssig, kann er durch die Zugabe einiger Tropfen Wasser (Panta-20 oder Amin-o-drop ist auch möglich) in eine etwas flüssigere Konsistenz gebracht werden. Dieser Brei wird an das Futter gerührt und erst dann das pulverisierte Futtermittel (z.B. Sintra, Tarsin) unter Umrühren hinzugefügt.

Dosierung:

Körner- bzw. Keimfutter: 8-10 ml Frutin/kg Futter
Weich- bzw. Aufzuchtfutter: 20-30 ml Frutin/kg Futter
In der Tränke: ca. 20 ml Frutin/l Trinkwasser
Der Inhalt eines Esslöffels entspricht 8-10 ml Frutin.

Wichtig: Die Flasche ist nach Anbruch unbedingt im Kühlschrank zu lagern und innerhalb von sechs Monaten aufzubrauchen.